Ehrenveedel

Projektdaten

  • Gesamtfläche: 7,2 ha
  • Straßenfläche: ca. 12.800 m²
  • Kanalnetz: ca. 1.450m
  • Schächte: 20 Stück

 

Leistungen

  • Mitwirkung im Bauleitplanverfahren bei der Entwicklung des B-Plans
  • Entwässerungsstudie
  • Betrachtung von Starkregenereignissen und Erarbeitung eines Starkregenkonzeptes
  • Objektplanung Verkehrsanlagen Lph. 1 bis 9
  • Objektplanung Ingenieurbauwerke Lph. 1 bis 9
  • Örtliche Bauüberwachung für das Gesamtprojekt
  • Hydraulische und hydrodynamische Berechnung
  • Überflutungsnachweise für die Gesamterschließung und jedes Baufeld
  • Leitungstrassenkoordinierung
  • Koordination der vermessungstechnischen Grundlagenplanung

 

Für das Areal des ehemaligen Güterbahnhofs Ehrenfeld wurde durch die Eigentümerin in Zusammenarbeit mit der Stadt Köln ein städtebauliches Werkstattverfahren durchgeführt. Der Siegerentwurf der Architekten Lorenzen/Becht und Trint/Kreuder sah neben Wohnungen auf dem ca. 7,2 ha großen Gelände auch an der Ostspitze Gewerbeobjekte vor. Die Fläche grenzt an Wohn- und Gewerbegebiete wie auch an Industrieanlagen, was eine besondere Herausforderung für die Bauleitplanung darstellte. 

 

Aufgrund der südlich verlaufenden (Güter-)Bahntrasse und eines bestehenden Industriebetriebes wurden bei diesem Projekt hohe Anforderungen an den Schallschutz gestellt. Die Schallproblematik wurde aus einer Kombination aus Lärmschutzwall und -wand gelöst.

 

IPL CONSULT hat die Auftraggeberin im Rahmen des Bauleitplanverfahren umfassend zu den Themen der Erschließung beraten. Neben der Objektplanung der Verkehrs- und der Entwässerungsanlagen zählte auch aufgrund einer Forderung der Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR die Betrachtung von Starkregenereignissen und die Festlegung von Retentionsflächen zur Zwischenspeicherung des Regenwassers zu den Aufgaben von IPL CONSULT.

 

Das Plangebiet wurde durch eine neue 500 m lange Erschließungsstraße an das Bestandsnetz mit zwei neuen Einmündungen angebunden. Die Stadt Köln hat großen Wert auf eine hochwertige Oberflächengestaltung der neuen Erschließungsstraßen gelegt. Die Gradiente und Querschnittsgestaltung der Erschließungsstraße wurde unter Berücksichtigung von Starkregenereignissen entwickelt.

 

Aufgrund der beengten Verhältnisse wurde der neu zu bauende Mischwasserkanal in der Haupterschließungsstraße ebenfalls als Retentionsraum (Stauraumkanal) konzipiert.

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